Stadt Gunzenhausen - Ansicht

Laubenzedel (mit Sinderlach und Schnackenmühle)

Urkundlich 1271 als "Lieboltessedele" erwähnt, ist Genaues über die Entstehung des Ortes nicht bekannt. Vor allem die adeligen Familien von Muhr und Lentersheim waren hier begütert.

Die dem heiligen Sixtus geweihte Kirche - im Altar waren bis zur Reformationszeit Reliquien des Patrons verwahrt - stammt wohl aus dem Jahr 1415, wobei die Pfarrei sicherlich schon älter ist.

Nach den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges ließen sich in Laubenzedel wegen ihres Glaubens vertriebene Österreicher nieder und förderten maßgeblich den Wiederaufstieg des ruinierten Dorfes.

1961 wurde Laubenzedel Landes- und Bundessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".


Wappen Ortsteil Laubenzedel
Wappen Ortsteil Laubenzedel

Wappen: Unter von Silber und Schwarz geviertem Schildhaupt schräglinks geteilt; oben geschacht von Rot und Silber, unten schwarz. (IME vom 16. 5. 1958 Nr. I B 1 — 3000 — 2,9 L/3.) —

1271 erstmals urkundlich erwähnt, gehörte die Dorfherrschaft über Laubenzedel den Herren von Lentersheim, die obere Gerichtsbarkeit den Ansbacher Markgrafen. Das Schildhaupt erinnert an letztere, während das Wappenbild der Lentersheimer Pate für den übrigen Teil des neuen Wappens stand.